13.09.2011

Heidrun K. schreibt uns:

... zum ersten Mal bin ich alleine gewandert und zwar die Strecke Kiel nach Lübeck nach den vorgeschlagenen Etappen. Es hat alles wunderbar geklappt, die Beschilderung war sehr gut (hier auch ein herzliches Dankeschön an Frau Wiebke Fischer). Bei den kommerziellen Übernachtungsmöglichkeiten war immer eine passende dabei, allerdings vermietet Frau Schiller in Ahrensbök nicht mehr. Ahrensbök hat sich überhaupt als problematisch dargestellt, ich bin dann weiter nach Curau gewandert. Von Curau habe ich dann die Alternativroute gewählt, so habe ich mir den Weg an der Landstraße erspart, obwohl auch dieser Weg über große Strecken über Asphalt ging, aber so ist das, wenn man in die Großstadt kommt ...
Ich freue mich schon auch weitere Abschnitte des Jakobsweges.

@@@

19.07.2011

Unser Muschel-Aufkleber-Wart auf der Strecke Ralf Joachimi:

... heute nachmittag kam ich zufällig im Italiener-Eis-Café vor der Nikolai-Kirche in Eckernförde ins Gespräch mit zwei Pilgerinnen, die von Schleswig kamen. Da mir ihr Rucksack auffiel, habe ich sie angesprochen, und sie baten mich an ihren Tisch.

Dabei habe ich sie natürlich nach der Wegemarkierung gefragt, und sie teilten mir mit, daß bis auf eine Mißweisung im Bereich Kochendorf (was ich mir nicht erklären kann, da ich dort häufiger unterwegs bin) die Markierung einwandfrei sei.

Was ich aber weitergeben möchte, ist ihre Freude und Dankbarkeit darüber, daß die Betreiber des Campingplatzes Missunde sehr gastfreundlich gewesen seien und ihnen angesichts des Regens den Aufenthaltsraum "freigehalten" hätten für ihre Übernachtung.

Das ist doch eine Geste, die m.E. nicht unerwähnt bleiben sollte.

Außerdem erwähnten sie, daß sie im Bereich Kochendorf Trinkwasser bei Privatleuten nachbunkern durften und diese überlegten, ob sie nicht für Pilger eine Art Station errichten sollten; diese Leute betreiben - sinnigerweise - auch eine Fußpflege-Einrichtung.

@@@

30.06.2011

Unser Freund und Pilgerherbergsvater in Lübeck Tilman Kleinheins schreibt uns:

Wir hatten kürzlich eine erfahrene Pilgerin aus Quickborn zu Gast, die europaweit schon über 4000 km unterwegs war. Sie berichtete, dass sie aber auf der Jutlandica SL -> HL zum ersten Mal in Privatquartieren übernachtet hätte und dass das eine große Bereicherung für ihre Tour gewesen sei.

@@@

27.05.2011

Ich bin am letzten Wochenende mit meiner Pilgergruppe die Via Jutlandica von Preetz bis Lübeck gegangen. Der Weg ist in einem guten Zustand, die Muschelsymbole sind engmaschig geklebt (wir haben fleißig nachgeklebt, wo Trophäensammler zugeschlagen hatten) und zusammen mit dem Pilgerführer sollten Sie sich einfach orientieren können. In Flörkendorf allerdings gibt es ein aktuelles Problem. Das Seeadlerschutz-Programm hat die Waldwege (Pinner Horst) gesperrt, so dass Sie dort nicht dem mit Muscheln ausgewiesenen Weg folgen können. Die Zeichen führen Sie an der alten Wassermühle Flörkendorf auf einen wunderschönen Wanderweg Richtung Süden, von dem Sie normalerweise nach ca. 700m Richtung Wald nach links abbiegen müssen. Das geht nun nicht mehr. Bleiben Sie stattdessen auf dem Feldweg bis nach Vorwerk Neuhof. Auch intuitiv würden Sie so laufen, also kein Problem. Dort gelangen Sie auf die Landesstraße L184, die Sie nach 500m wieder nach links verlassen Richtung Dunkelsdorf. Nun sind Sie wieder auf der Via.

Thomas Werner

@@@

26.05.2011

Christiane und Gerd K. aus Schellhorn

... seit vorgestern Abend, Di 24.5. sind wir vom Pilgerweg zurück. Losgewandert am vergangenen Mittwoch, 18.5. Der Weg ist landschaftlich wunderschön und war trotz des Heimspiels in Preetzer Gefilden sehr schön zu laufen. Abgesehen von eigenen Fehlern, ich hatte zu viel Gepäck und habe hier in Preetz von 11,2 auf 7,3 kg reduziert. Mir schwant Schlimmes, wenn wir nächstes Frühjahr in Spanien gehen.

... Wie schon oben gesagt, haben wir uns sehr gefreut wieder ein schönes Stück SH uns erschlossen zu haben: besonders schön der Weg an der Schlei bei Missunde, hinter Eckernförde, natürlich zwischen Plön und Bosau...

@@@

13.04.2011

Unser Muschel-Aufkleber-Wart auf der Strecke Ralf Joachimi:

Von Hutzfeld und Brackrade kommend, ab Bosau auf dem schönen Weg zwischen Vierersee und Großem Plöner See zurückradelnd, kommt mir eine zierliche Frau mit großem Rucksack wandernd entgegen, im Vorbeiradeln sehe ich das Jutlandica-Faltblatt im Hüftgurt stecken - Vollbremsung, Ansprechen ...

Eine zierliche Frau mit einem 11kg-Rucksack auf dem Weg von Preetz (Übernachtung in einem Bauwagen am Kanu-Camp am Kirchsee) bis nach Bosau zu einer Privat-Unterkunft (ca. 29-30km), die bis Juli Zeit hat und von Lübeck mit der Bahn bis Bützow fahren möchte, um von dort weiter gen München (!!!) zu pilgern.

Sie kam von Schleswig und hat mir gesagt, dass der Weg nicht nur sehr schön, sondern auch sehr gut beschildert sei.
@@@

1.8.2010

Frau G. aus Jevenstedt schreibt uns:

"... ich bin in dieser Woche mit einer Freundin von Schleswig nach Gettorf gewandert. Die Strecken waren hervorragend ausgewiesen und die Herbergen super. ..."

@@@

Bilder vom Herbergselterntreffen auf der Via Jutlandica am 14.8.2010

@@@